Die Buddenbrooks

Die Buddenbrooks

Schauspiel

Dramatizovaná sága rozpadu jednej prosperujúcej západoeurópskej rodiny autora oceneného Nobelovou cenou.

Neues Gebäude, Schauspielsaal
5. 4. 2014 6. 4. 2014

Buddenbrooks oder Zerfall der Familie – so klingt der volle Name des berühmten Romans von Thomas Mann aus dem Jahre 1901, für den er den Nobelpreis für Literatur erhielt. Mit Zeitabstand wird es sichtbar, dass Mann nicht eine „Solo“-Geschichte einer Familie beschrieben hat; ihr Verfall ist der Spiegel des Abstiegs der Gesellschaft – der Stadt, des Landes, und vielleicht sogar der ganzen Welt – und ist nicht nur Ergebnis einer individuellen Untauglichkeit der Repräsentanten der einzelnen Generationen, sich mit den Anforderungen der Zeit abzufinden, eventuell mit der Nachwirkung ihrer künstlerischen Neigung. Im Werk wird scheinbar darüber gesprochen, dass die Familie Buddenbrook aus Lübeck niedergehen und verkrachen musste, sei es nun aus materieller oder persönlicher Sicht, deshalb, weil ihre Mitglieder nicht fähig waren, den sich ändernden Verhältnissen zu widerstehen. Die Repräsentanten der jüngeren Generationen, vor allem der dritten, sie haben keine Kräfte mehr, die Vitalität ihres Großvaters – den Stifter des Reichtums und des Einflusses der Familie – nachbilden, obwohl sie in den Bedingungen des verstärkten Konkurrenzkampfes viel mehr Habgier und Lebensenergie brauchen könnten. Den Überlebenskampf verliert hier der Geist der Aristokratie der alten Zeiten mit der neuen, materialistischen und niederen Denkungsart.

Vorstellungsdauer: 3 Std. 20 Min. mit einer Pause