Der nicht geläuterte Heilige

Ľubomír Feldek

Der nicht geläuterte Heilige

Schauspiel

Die Theaterdarstellung des Schicksals einer bedeutenden Persönlichkeit unserer Geschichte des katholischen Dissidenten und Arztes Silvester Krčméry.

Neues Gebäude, Der Blaue Salon
23. 6. 2017

Vorstellungsplan

Mittwoch 2. 10. 2019
19:00 h 21:30 h
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Dienstag 29. 10. 2019
19:00 h 21:30 h
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Freitag 8. 11. 2019
19:30 h 22:00 h
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Samstag 30. 11. 2019
19:30 h 22:00 h
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Mit der Inszenierung des Schauspiels von Ľubomír Feldek wird im Blauen Salon das Projekt der Theaterinszenierung der Schicksale von bedeutenden Persönlichkeiten unserer Geschichte fortgeführt. Dieses Mal haben wir eine der Öffentlichkeit die wenig bekannte, jedoch umso bedeutendere Persönlichkeit des katholischen Dissidenten und Arztes Silvester Krčméry ausgewählt. Das Schauspiel Der nicht geläuterte Heilige oder Sie haben die Macht in den Händen, wir die Wahrheit konzentriert sich auf das moralische Vermächtnis seines Lebens im Gefängnis, wo es nicht gelungen ist, ihn trotz brutalster Methoden der damaligen Staatssicherheit zu brechen. Sein lebendiger Glaube half ihm heute fast unvorstellbare Folterarten zu überstehen, die zum Ziel hatten ihn zu „läutern“, also ihn dazu zu bringen seinen Glauben zu leugnen und die Machtprinzipien der Herrschaft der Kommunistischen Diktatur anzuerkennen. Silvester Krčméry ließ sich jedoch nicht „läutern“, er zeigte eine ungeheure innere Kraft, er bestand auch in den schwierigsten Proben und hat alle Gerichtsentscheidungen abgelehnt, auf Grund derer er hätte entlassen werden können, wenn er wenigstens teilweise seine Schuld zugestanden hätte, denn er fühlte keine Schuld. Das Stück spielt sich in zwei Zeitebenen ab – in den neunziger Jahren in seiner Arztpraxis, wo ihn sein ehemaliger Ermittler aufsucht, und in den fünfziger Jahren an verschiedenen Orten seiner Untersuchungshaft und Gefangenschaft. Die Notwendigkeit der Buße und der heilenden Kraft der Vergebung sind ein unpathetisches tiefgründiges Thema des Stücks und ein Vermächtnis Krčmérys auch für die Gegenwart.

Besetzung: Richard Autner und Matej Marušin, u. G.
Regie: Kamil Žiska
Dramaturgie: Peter Kováč
Bühnenbild und Kostüme: Peter Janků

Vorstellungsdauer: 2 Stunden 30 Minuten mit Pause

Inszenierungsteam

Dramaturgie Peter Kováč
Bühne und Kostüme Peter Janků

Besetzung