Die Hexen von Salem

Arthur Miller

Die Hexen von Salem

Schauspiel
Neues Gebäude, Schauspielsaal
25. 10. 2022 19:00 h - 22:00 h

Vorstellungsplan

Sonntag 11. 12. 2022
18:00 h 21:00 h
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Sonntag 22. 1. 2023
19:00 h 22:00 h
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Donnerstag 16. 2. 2023
19:00 h 22:00 h
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Ein spannendes Schauspielstück über ewige moralische Dilemmas Die Hexen von Salem, das bereits 1966 im SND aufgeführt wurde, kehrt auf die Bühne zurück. Miller ließ sich bei seinem Stück, das ein engagiertes Zeugnis der Geschichte, Gegenwart und wahrscheinlich auch der Zukunft ist, von einem Modellbeispiel aus der Geschichte des puritanischen Neuen Englands – der Hexenjagt von 1692 in dem amerikanischen Städtchen Salem inspirieren. Mädchen, die unter dem Einfluss einer Haussklavin irgendwelche heidnische Rituale ausführten, begannen zu phantasieren, dass sie vom Teufel besessen seien. Unter dem Druck von Angst, kollektiver Hysterie und zweckmäßiger Manipulation begannen sie falsche Anschuldigungen gegen Männer, aber insbesondere gegen Frauen vorzubringen. Das führte zu Hinrichtung von zahlreichen unschuldigen Menschen, zu Verhaftungen von Bürgern und zum todbringenden Chaos und Schrecken. Obwohl der Autor ein wirkungsvolles historisches Fresko schuf, war seinen Zeitgenossen seine Absicht klar, die Hexen von Salem mit dem Geschehen im Nachkriegs-Amerika in Kontext zu stellen. Das Komitee für unamerikanische Umtriebe (House Committee on Un-American Activities) unter der Leitung von McCarthy inszenierte seine eigene Hexenjagd. Seitdem wandert dieses politisch und psychologisch zutreffende Drama selbst durch Länder mit unterschiedlichen Regimen, in denen es noch immer gespielt wird. Als Zeugnis einer fabrizierten Hexenjagd auf Kommunisten, Kapitalisten, Gläubige und Ungläubige, Arme sowie Oligarchen, Menschen mit der richtigen oder falschen Orientierung. Alle unlauteren Prozesse wenden sich letztendlich gegen ihre Schöpfer. Jedoch zu einem hohen Preis. Sind wir fähig daraus eine Lehre zu ziehen? Wollen wir daraus eine Lehre ziehen?
 
Vorstellungsdauer: 3 Std. mit einer Pause
 
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Inszenierungsteam

Übersetzung Miloš Ruppeldt
Bühnenbild Juraj Kuchárek
Kostüme Marija Havran
Choreographische Zusammenarbeit Stanislava Vlčeková

Besetzung

John Proctor Milan Ondrík
Elizabeth Proctorová Petra Vajdová
Abigail Williamsová Barbora Andrešičová
Mary Warrenová Jana Kovalčiková
Pastor John Hale Richard Autner
Pastor Parris Ľuboš Kostelný
Danforthová, guvernérová námestníčka Ingrid Timková
Hathorne, sudca Ivan Vojtek
Anna Putnamová Diana Mórová
Francis Nurse Dušan Tarageľ
Thomas Putnam Branislav Bystriansky
Rebeka Nurseová Božidara Turzonovová
Martha Coreyová Zuzana Kocúriková
Giles Corey František Kovár
Tituba Jeanette Švoňavská (als Gast)
Betty Parrisová Sára Polyáková (Student der VŠMU)
Herrick Ladislav Bédi (Student der VŠMU)
Cheever Erik Žibek (Student der VŠMU)
Sarah Goodová, Mercy Lewisová, Susan Walcottová Natália Slovíková (Student der VŠMU) Soňa Fábryová (als Gast) Emily Drobňáková (Student der VŠMU) Naďa Gášeková (Student der VŠMU) Viktória Vadovičová (Student der VŠMU)