Tosca

Giacomo Puccini

Tosca

Oper

Oper in drei Akten in italienischer Sprache mit slowakischen Untertiteln

Neues Gebäude, Opern- und Ballettsaal

Die Vertonung der Geschichte von der Sängerin Tosca und dem Maler Cavaradossi ist ein Meisterwerk der Musikdramatik, ein spannungsgeladenes Stück, in dem (zum Unterschied von den meisten anderen Opern) kein Takt gestrichen werden kann. „Tosca“ wurde 1900 uraufgeführt, und sie steht nicht nur zeitlich, sondern auch aus der Sicht der Operndramaturgie an der Schwelle des 20. Jahrhunderts. Puccinis Werk wurzelt in der Poetik der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts, deren Grundlage der Bel canto-Stil und der ungebrochene romantische Idealismus sind, und überschreitet gleichzeitig ihre Grenzen. Seine Musik ist wunderschön, sie bringt aber auch eine ständige Unruhe, das Gefühl einer ständigen Gefährdung zum Ausdruck, die in der Handlung von dem scheinheiligen Bösewicht Scarpia verkörpert wird. So wird in „Tosca“ ein latentes Zentralthema von Puccinis Opernschaffen thematisiert: die Flüchtigkeit und Zerbrechlichkeit des menschlichen Glücks.

Vorstellungsdauer: 2 Std. 50 Min. mit zwei Pausen