Eine Bühnenkomposition inspiriert von slowakischen Schlafliedern. Die Generationen unserer Mütter hielten darin Reflexionen über ihr Leben fest: die Hoffnungen, die sie für ihren Nachwusch hegten, oder Ängste davor was ihn in der Zukunft erwarten würde. Manche Motive wiederholen sich darin mal mit geringerer, mal mit größerer Intensität, als ob es sich um neuralgische Punkte unserer Kulturidentität handeln würde, um etwas was uns bereits mit dem Schlaflied in die Wiege gelegt wird. Süße Träume laden uns mittels fünf zeitgenössischer Geschichten mit einem Hauch von Komik und Poesie zum Nachdenken darüber ein, ob die Ängste und Sorgen, die in hundertjährigen Liedern verborgen sind zufälligerweise nicht immer noch der Auslöser dafür sind, wie wir über uns nachdenken: worüber wir in unserem Land ständig träumen und umgekehrt – darüber, was uns den Schlaf raubt.
Die Vorstellungsdauer wird nur geschätzt, da die Generalprobe noch nicht stattgefunden hat.
Premiere am 12 Juni, 2027
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