* 1. Premiere
** Die Termine werden während der Saison 2026/2027 ergänzt.
Abonnements NEUES IN DER OPER und IM BALLETT (Abkürzung der Serie OB)
Die Theatersaison 2026/27 eröffnet die Oper des SND mit dem Galakonzert SERGEJ LARIN TRIBUTE, das die Tradition von Veranstaltungen zu Ehren bedeutender Sänger-Persönlichkeiten fortführt.
Zu Beginn der 107. Saison werden wir im Jahr 2026 den 70. Geburtstag des außerordentlichen Tenor-Sängers, langjährigen Solisten der Oper des SND Sergej Larin gedenken. Beim Galakonzert werden Linda Ballová, Peter Berger, Katarína Hano Flórová, Dalibor Jenis, Max Jota, Tomáš Juhás, Veronika Mihalková, Ondrej Šaling a Tamara Morozová. Diriguje Tomáš Brauner auftreten.
Die Herbstpremiere steht im Zeichen der Rückkehr der klassischen Operette ins Repertoire der Oper des SND. Der größte Operetten-Hit aller Zeiten, Emmerich Kálmáns CSÁRDÁSFÜRSTIN kehrt auf die Bühne zurück. Die Neuinszenierung wird vom Regisseur Ján Ďurovčík inszeniert, der dem Werk eine grandiose szenische Dimension, Energie sowie zeitgenössische Dynamik verleihen wird. Der musikalischen Einstudierung nimmt sich der Dirigent Konstantin Ilievsky an. Die Zuschauer erwartet ein Abend voller Eleganz, Tanz, Emotionen und unsterblicher Operettenmelodien, die demonstrieren, warum die Csárdásfürstin bis heute als Synonym der goldenen Operetten-Ära gilt.
Die zweite Premiere in der Oper des SND wird das monumentale, von Goethes Faust inspirierte Opern-Fresko Arrigo Boitas MEFISTOFELE sein. Die Oper zeigt den legendären dramatischen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Sehnsüchten und Versuchungen, über die die charismatische Figur des Mefistofele herrscht. Boitos Musik verbindet großartige Chorszenen, lyrische Intimität sowie spannende Dramatik zu einem einzigartigen Musiktheater. Die Neuinszenierung wird vom Regisseur Pavol Smolík inszeniert, die musikalischen Einstudierung übernimmt der Dirigent Jaroslav Kyzlink. Die Zuschauer erwartet ein beeindruckender Opernabend erfüllt von starken Bildern, philosophischen Fragen und Musik, der zwischen himmlischer Erhabenheit und dunkler Ironie hin und her schwankt.
Das Ballett des SND wird in der Saison 2026/2027 die Neuinszenierung von Tschaikowskis „Sinfonie der Kindheit“ dem NUSSKNACKER aufführen. Die Märchengeschichte eines der schönsten Balletts aller Zeiten, die untrennbar mit der Weihnachtszeit verbunden ist, erwacht in der klassischen Tanzgestaltung des choreografischen Tandems Nina Poláková und Jakob Feyferlik zum Leben. Das Weihnachtsabenteuer der kleinen Klara, die vor dem Mäusekönig von einer Armee von Zinnsoldaten, angeführt vom Nussknacker, gerettet wird, wird durch die großartige Ausstattung von Pavol Juráš verstärkt. Die musikalische Einstudierung vom Nussknacker übernimmt der Dirigent Peter Valentovič.
Die Schönheit des menschlichen Körpers, der Tanz als Kommunikationsmittel sowie die unerschöpfliche choreografische Phantasie werden den Hauptinhalt des neuen komponierten Programms BODY LANGUAGE bilden, das vom Ballettensemble im Frühling 2027 als Premiere aufgeführt wird. Der Abend wird ist die Fortführung der eingeführten dramaturgischen Linie, die in der Präsentation von Werken renommierter Choreografen des höchsten Ranges aus aller Welt in unterschiedlichen Tanzstilen auf der heimischen Bühne besteht. Die faszinierende Visualität, vergegenwärtigte Körperlichkeit, einfallsreiche szenische Gestaltung sowie der Tanz in der Darbietung von Solisten und Mitgliedern des Balletts des SND werden den Zuschauern ein erstklassiges Erlebnis voller Schönheit vermitteln.
Die letzte Neuigkeit der Saison im Ballett wird die bereits fünfte Folge des erfolgreichen Projekts FASHION BALLET sein. Das beim Publikum beliebte Bühnenformat präsentiert exklusiv die Verbindung von zeitgenössischer Mode und professionellem Tanz und ist zugleich eine künstlerische Plattform für die Entstehung authentischer Kunst. Auf der Bühne werden wir vier neue Tanz-Miniaturen aus der Werkstatt slowakischer Choreografen, Designer und Musikkomponisten bewundern können.
Abonnement NEUES IM SCHAUSPIEL (Abkürzung der Serie NSCH)
Das Theater ist ein aufregender Raum des Denkens, der Magie, der Reflexion über die Welt und zugleich ihre Widerspieglung in unterschiedlichen Genres. Die Welt des absolut Möglichen und des sehnsüchtig Erwarteten sowie des das Geheimnisvolle spannend Enthüllenden, was wir sonst gegenüber niemandem bekennen würden. Es schafft unerwartete künstlerische Verbindungen, die spannende Theaterüberraschungen zur Folge haben. Häufig spricht das Theater an unserer Stelle das aus, was wir selbst nicht mehr aussprechen können, es verarbeitet Geschichtsereignisse im neuen Kontext. Es verleiht uns stets die Kraft zu sehen, dass unsere Geschichte nicht einmalig und vereinzelt sein muss, weil sich vielleicht irgendwo anders eine ähnliche Geschichte ereignet hat, die von jemandem aufgezeichnet wurde und somit fällt es uns leichter diese mit Abstand betrachtet, anzunehmen. Jede Liebe, jeder plötzlicher Verlust, jede unerwartete Niederlage, jede unkonventionelle Sehnsucht, jeder kleiner Traum, die große Geschichte in unserem Leben, schmerzhaftes Versagen, alle mutigen und fröhlichen Kommentare des Seins.
Das alles finden Sie in den neuen Schauspielstücken in der Saison 2026/2027. Es handelt sich um sieben Inszenierungen, auf unterschiedliche Weise Neuland betreten. Und wir werden auch zwei Überraschungen ergänzen. Wir werden die Schuld gegenüber einigen slowakischen sowie ausländischen Klassikern begleichen, wir werden in soziale Themen eintauchen sowie in die Welt des Theaters und seines Sinns, mit neuen Augen werden wir die Folklore sowie die Möglichkeiten der Poesie auf der Bühne betrachten. Eine Sonderlinie stellt die Inszenierung slowakischer Autoren im historischen Querschnitt dar. Das dokumentarische Zeugnis Jonáš Záborskýs in der Novelle Hlovík unter dem aufständischen Volk wird die spannende Geschichte eines Pfarrers darbieten, der vom aufständischen Volk bedroht wird, jedoch die Kraft zu verzeihen und zu helfen, findet. Die Regisseurin Mariana Luteránová schuf eine musikalisch-dramatische Inszenierung über Mut.
Bei der Familiensaga aus dem monumentalen Roman František Švantners Ein Leben ohne Ende I. handelt es sich um die erste Theaterinszenierung des Werks, worin das Leben der Hauptheldin Paulínka zur Zeit des Ersten Weltkriegs, des Zerfalls von Österreich-Ungarn sowie während der Wirtschaftskrise eingefangen wird. In der Regie Roman Poláks wird eine Inszenierungs-Serie vorbereitet.
Die zeitgenössische Bühnenkomposition Süße Träume - Insomnia Slovacca vom Autor Jozef Koleják in der Regie Alena Weisel Lelkovás ist von slowakischen Schlafliedern inspiriert. Die Generationen unserer Mütter haben darin ihre Ängste um ihre Kinder sowie Hoffnungen bezüglich ihrer Zukunft festgehalten und nun bekommen diese eine musikalisch-schauspielerische Form aufgedrückt.
Kreis der Einsiedler (Kruh samotárov) in Koproduktion mit dem Schauspiel des Nationaltheaters Prag wird diesen Zyklus in Form des Eintauchens in die Werke von slowakischen und tschechischen Dichtern abschließen, und in der Regie des Duos SKUTR wird überprüft welche Kraft man der Poesie in der heutigen Welt verleihen vermag.
Wie kompliziert die Mechanismen unserer Entscheidungsfindung sind und welchen Anteil am persönlichen Drama sowie am Verlust der Menschlichkeit das Gefühl des sozialen Drucks sowie der Überlebenswunsch unter allen Umständen haben, damit setzt sich das Stück Woyzeck auseinander. In der Regie Anna Davidovás betritt groteske Poetik sowie enorme Dynamik die Bühne.
Bei der Adaption eines der Meisterwerke der Weltliteratur Die Elenden (Les Misérables) handelt es sich um die Auseinandersetzung mit einer Geschichte über Schuld, Sühne, Revolution am Hintergrund des Aufeinanderprallens von zwei Zeitabschnitten. Eine große Leinwand, die prüft, ob die Versprechen der Revolution wie Freiheit, Gleichheit und Bruderschaft in Europa überhaupt erreicht wurden, die Regie übernimmt Dávid Paška.
Shakespeares letztes Stück Der Sturm wird für uns als magisches Theater im Theater die preisgekürte kroatische Regisseurin Anica Tomić inszenieren. Wir werden eine Welt voller Träume, Magie und Theater betreten, in der wir erneut nach Erfüllung und Sinn suchen werden.
Erwerb der Abonnements des SND für die 107. Saison 2026/2027
Abonnements sind online direkt über die Taste auf dieser Seite oder an der Kasse des neuen Gebäudes des SND wie folgt zu erwerben:
Bis 30. 6. 2026
Di – Fr / 11.00 – 19.00 Uhr
Sa - So/ 11.00 - 13.00 Uhr oder 14.00 - 19.00 Uhr
Vom 1. 7. 2026 bis 10. 7. 2026 und vom 3. 8. 2026 bis 31. 8. 2026
Mo – Di / 12.00 – 18.00 Uhr
Mi – Fr / 8.00 – 14.00 Uhr
Der Verkauf der Abonnement-Serien läuft bis zum 31. 8. 2026.
Für den Verkauf von Abonnement-Pakets des SND gelten die aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Slowakischen Nationaltheaters.